Eine deutende Erinnerung von Wolfi
Liebe Ingrid-Freunde,
am Tag nach meiner Bitte erreichte mich per E-Post ein Schreiben von Wolfi, das ein bedeutendes Licht wirft auf die Studentin Ingrid damals in Nürnberg. Ich gebe es mit Dankbarkeit wieder (mit Einverständnis von Wolfi lasse ich einen Teilsatz aus, der ins Persönlich-Intime reicht). Hier Wolfis Worte:
"In Nürnberg waren es im Vergleich wenige Jahre. Wir waren nicht nur jung und spätkindlich, sondern auch ernst und auf der Suche nach dem wahren Leben. Ingrid begrüßte Freunde in der Stadt gern mit einem Kuss mitten auf den Mund, sie ist mir auch in der Beziehung noch ein Vorbild, es war kindlich provozierende Direktheit, es gab absolut nichts Anstößiges daran. Sie suchte den direkten Weg und gleichzeitig die Dialektik, sie suchte die Spannungen, sie liebte die Schönheit, und wollte die Tiefen. Es ist so lange her und doch so gegenwärtig. Und lieber Uli, bei der Frage, wer war sie, wer ist sie, habe ich bei deinem Gedicht Zeile für Zeile gedacht, Ja! So ist es!"
In meiner Antwort schrieb ich Wolfi unter anderem: "Ich habe selten etwas Schöneres, Freieres, vor allem aber auch Treffenders über Ingrid gehört und gelesen! Ihre ungebärdige, zutiefst unkonformistische, auch exzentrische Lebendigkeit kommt da zum Ausdruck - ihr Lebenseros der Freiheit." Über den kursiv herausgehobenen Satz schrieb ich: "Besser - und sprachlich schöner - läßt sich Ingrids Lebensentwurf nicht fassen!"
Gerade über diese Worte von Wolfi bin ich glücklich - sie helfen mir sehr beim nachfühlenden Verstehen.
Vielleicht entschließt sich der oder die eine oder andere unter Euch ebenfalls zu neuen Erinnerungen und Kommentaren? Es wäre schön!
Salute von Uli
am Tag nach meiner Bitte erreichte mich per E-Post ein Schreiben von Wolfi, das ein bedeutendes Licht wirft auf die Studentin Ingrid damals in Nürnberg. Ich gebe es mit Dankbarkeit wieder (mit Einverständnis von Wolfi lasse ich einen Teilsatz aus, der ins Persönlich-Intime reicht). Hier Wolfis Worte:
"In Nürnberg waren es im Vergleich wenige Jahre. Wir waren nicht nur jung und spätkindlich, sondern auch ernst und auf der Suche nach dem wahren Leben. Ingrid begrüßte Freunde in der Stadt gern mit einem Kuss mitten auf den Mund, sie ist mir auch in der Beziehung noch ein Vorbild, es war kindlich provozierende Direktheit, es gab absolut nichts Anstößiges daran. Sie suchte den direkten Weg und gleichzeitig die Dialektik, sie suchte die Spannungen, sie liebte die Schönheit, und wollte die Tiefen. Es ist so lange her und doch so gegenwärtig. Und lieber Uli, bei der Frage, wer war sie, wer ist sie, habe ich bei deinem Gedicht Zeile für Zeile gedacht, Ja! So ist es!"
In meiner Antwort schrieb ich Wolfi unter anderem: "Ich habe selten etwas Schöneres, Freieres, vor allem aber auch Treffenders über Ingrid gehört und gelesen! Ihre ungebärdige, zutiefst unkonformistische, auch exzentrische Lebendigkeit kommt da zum Ausdruck - ihr Lebenseros der Freiheit." Über den kursiv herausgehobenen Satz schrieb ich: "Besser - und sprachlich schöner - läßt sich Ingrids Lebensentwurf nicht fassen!"
Gerade über diese Worte von Wolfi bin ich glücklich - sie helfen mir sehr beim nachfühlenden Verstehen.
Vielleicht entschließt sich der oder die eine oder andere unter Euch ebenfalls zu neuen Erinnerungen und Kommentaren? Es wäre schön!
Salute von Uli
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