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An Elisabeth

Ich will nicht versäumen, mich bei Elisabeth zu bedanken für ihren sensitiven Beitrag vom 4. August 2011. Er endet mit dem Satz: "Mit Ingrid lebte und lebt die Gewißheit. Es geht um Kunst." Ach, liebe Elisabeth, das ist ein Wort, dessen Bedeutung ich erst heute recht fassen kann. Es ist so wahr: Das ist Ingrids Vermächtnis . Sie war Literatur und Kunst in der Totalität ihrer Person ganz und gar hingegeben - und aus dieser Quelle schöpfte sie ihre bedeutende Spannkraft und ihren Lebensmut. Am Ende wurde ihr diese Quelle zugeschüttet. Es verneigt sich vor Elisabeth  Uli

Nachtrag Uli

Den von mir herausgehobenen Satz, der für mich so bedeutend ist, habe übrigens ich (nicht Wolfi) kursiv gesetzt. Uli

Eine deutende Erinnerung von Wolfi

Liebe Ingrid-Freunde, am Tag nach meiner Bitte erreichte mich per E-Post ein Schreiben von Wolfi, das ein bedeutendes Licht wirft auf die Studentin Ingrid damals in Nürnberg. Ich gebe es mit Dankbarkeit wieder (mit Einverständnis von Wolfi lasse ich  einen Teilsatz aus, der ins Persönlich-Intime reicht). Hier Wolfis Worte: "In Nürnberg waren es im Vergleich wenige Jahre. Wir waren nicht nur jung und spätkindlich, sondern auch ernst und auf der Suche nach dem wahren Leben. Ingrid begrüßte Freunde in der Stadt gern mit einem Kuss mitten auf den Mund, sie ist mir auch in der Beziehung noch ein Vorbild, es war kindlich provozierende Direktheit, es gab absolut nichts Anstößiges daran. Sie suchte den direkten Weg und gleichzeitig die Dialektik, sie suchte die Spannungen, sie liebte die Schönheit, und wollte die Tiefen. Es ist so lange her und doch so gegenwärtig . Und lieber Uli, bei der Frage, wer war sie, wer...